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Wie man selbst beim Camping effizient remote arbeiten kann

Wie man selbst beim Camping effizient remote arbeiten kann - stellplatz.info

Immer mehr Menschen arbeiten heutzutage aus dem Homeoffice. Das hat viele praktische Vorteile, sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Mit dem richtigen Setup ist es aber sogar möglich, beim Camping effizient die eigene Arbeit zu verrichten. Es gibt dabei so einige Herausforderungen zu meistern, angefangen bei der Infrastruktur und Einrichtung hin zur steigenden Bedeutung der digitalen Sicherheit.

Dieser Artikel gibt praktische Tipps, wie man selbst beim Camping effizient remote arbeiten kann. So lässt sich der nächste Ausflug vielleicht noch etwas länger gestalten, ehe es wieder zurück in die heimische Arbeitsumgebung geht.

Campingplatz wählen und Infrastruktur beachten

Die wahrscheinlich wichtigste Entscheidung ist die Wahl des Campingplatzes. Dieser muss über eine gute Infrastruktur mit ausreichend Anschlüssen, sauberen Toiletten und idealerweise einem starken WiFi verfügen. Alternativ sollte zumindest die Netzabdeckung stimmen, da Remote Worker dann die Wahl haben, einen persönlichen Hotspot zu nutzen.

Wer nur einen kompakten Laptop betreiben muss, kann das in der Regel völlig problemlos auch über Solarstrom erledigen. Selbst kleine Panels mit handlicher Powerstation erzeugen und liefern ausreichend Energie. Für den Betrieb von anderen Geräten kann es aber dennoch gut sein, sich zumindest in der Nähe zu einem Stromanschluss zu halten.

Für längeres Arbeiten ist es oft empfehlenswert, sich ein wenig abseits des Trubels eines Campingplatzes zu positionieren. Ruhe ist nämlich deutlich wichtiger, als ein paar Minuten beim Toilettengang zu sparen. Mit der richtigen Ausrüstung ist es sogar möglich, ein paar Tage Off-Grid zu arbeiten (hier aber unbedingt die jeweiligen Vorschriften zum Parken beachten).

Arbeitsplatz für längere Sessions bequem einrichten

Wer nur ein wenig arbeiten muss, kann das problemlos im Wohnmobil erledigen. Normalerweise muss man aber zumindest ein paar Stunden am Tag arbeiten. Das bedeutet, ein bequemer Arbeitsplatz ist wichtig. Als Remote Worker möchte niemand den halben Tag eingeschlossen im Wohnwagen verbringen, sondern auch das schöne Wetter genießen.

Deswegen sind ein ordentlicher Tisch und ein guter Stuhl im Freien unabdingbar. Es gibt höhenverstellbare, solide Klapptische, die sich perfekt fürs Arbeiten eignen. Gleiches gilt für den Stuhl: Ein kompakter Klappstuhl mit Polsterung und Rückenlehne gilt als Pflicht. Hierfür muss man aber dann schon mal gut und gerne 100 Euro ausgeben.

Zum weiteren Equipment gehören eine externe Maus und eine Möglichkeit, den Laptop bzw. den Bildschirm etwas höher zu positionieren. Eine stabile Box, ein Buch oder ein Laptop-Ständer können sich alle eignen. Wichtig ist vor allem, dass man nicht dauerhaft nach unten schauen muss und dass die Tastatur weiterhin bequem bedienbar bleibt.

Digitale Sicherheit beim remote Arbeiten stärken

Hackerangriffe sind heute ein weit verbreitetes Phänomen. Menschen im Homeoffice gelten als ideale Ziele, gleiches gilt für Remote Worker am Campingplatz. Insbesondere das öffentliche WLAN kann sich hierbei als gefährlich erweisen, weil eine Vielzahl unbekannter Menschen es gleichzeitig nutzen. Das Risiko: Übertragungen erfolgen unverschlüsselt.

Das bedeutet, jemand im gleichen WLAN kann Übertragungen abfangen und auslesen. Deswegen setzen so ziemlich alle größeren Unternehmen die Nutzung eines VPN-Dienstes voraus, um sicher aus der Ferne arbeiten zu können. Ein VPN verschlüsselt nämlich alle Übertragungen und sorgt damit für einen hohen Schutz im öffentlichen WLAN.

Einige VPN-Anbieter bieten dabei einen sogenannten VPN mit risikofreier Geld-zurück-Garantie an. In dieser Zeit lässt sich der Dienst aufgrund der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie quasi einfach testen. Wer vom VPN-Dienst nicht überzeugt ist, erhält den vollen Kaufpreis wieder erstattet. So gibt es kein Risiko, während man alle weiteren Funktionen eines VPN testen kann.

Das Entspannen zwischen dem Arbeiten nicht vergessen

Doch der Campingplatz soll nicht dauerhaft zum Arbeitsplatz werden. Vor allem in hektischen Berufen kann man nämlich schnell vergessen, dass man derzeit eigentlich entspannen sollte. Regelmäßige Pausen sind bei längeren Sessions wichtig, zudem sollten Familie und Freunde immer die Priorität genießen. Die Arbeit wird einem nicht weglaufen.

Eine empfehlenswerte Strategie kann sein, vorab feste, arbeitsfreie Tage zu definieren. Sonst verschwimmt die Grenze zwischen Campingausflug und Homeoffice auf Rädern. So lässt sich auch eine bessere Work-Life-Balance sicherstellen. Idealerweise bespricht man das aber zuvor mit dem eigenen Unternehmen oder informiert als Selbstständiger die Kunden.

So bleibt am Ende des Tages ein entspannter Mix zwischen Camping und Arbeit, der die Psyche nicht belastet, sondern einen Beitrag zum eigenen Wohlbefinden leistet.

Redakteur stellplatz.info Johanna Risse

Redakteur: Johanna Risse

Chefredakteurin

Über Johanna Risse

"Ich wurde schon im Kinderwagen über den Platz geschoben. Seitdem bin ich dieses CAMPING nicht mehr losgeworden. Ich liebe Campen - UND ich liebe es, das jeden Tag weitergeben zu können."

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